
Touren
Reisebericht Erzgebirge 2011 (Text & Fotos Rolf Schwamborn)
1. Tag Anreisetag
Die Vorbereitungen zu meinem vierten Besuch des Erzgebirges gehen dem Ende zu. 2008, 2009, 2010 und jetzt August 2011 und bis jetzt immer ins Panorama nach Oberwiesenthal.
Klaus, mein Kumpel und Mitfahrer aus Köln zurrt gerade seine BMW R80RT, ich glaube Baujahr 1991 die er sich vor ca. drei Wochen zugelegt hat, auf dem Hänger fest. Klaus hat dafür seine 3 Jahre alte CBR 1000 weggegeben. Meine „Wilde“ die XV1600 Wildstar steht auch schon verzurrt drauf.
Ja, ihr habt richtig gelesen, wir fahren mit dem Anhänger, aber nur 400 Autobahnkilometer bis nach Thüringen, dort wartet Bernd mit seiner 1200er GS auf unser Erscheinen. Bernd und ich haben uns im August 2008 im Hotel Panorama kennen gelernt und seit dem machen wir zwei bis drei Touren pro Jahr zusammen.
Es ist jetzt bereits 13 Uhr und wir beschließen den direkten Weg nach Oberwiesenthal zunehmen, was heißt das wir ab Weimar wieder auf die A4 Richtung Dresden bis Anschlussstelle Hohenstein/ Ernstthal am Sachsenring fahren und die B 180 bis Stollberg. Danach geht’s´ weiter über Zwönitz und Scheibenberg nach Oberwiesenthal.
Im Panorama angekommen werden wir wie immer freundlich begrüßt, erhalten unser Willkommenspräsent, ein Roadbook & Flasche Radeberger, Zimmerschlüssel sowie den Garagenschlüssel für unsere Maschinen. Gegen meine Erwartung erhielt ich diesmal nicht das Zimmer welches ich schon in den Vorjahren hatte. Aber sei’s´ drum es war „fast“ genauso nur ohne Balkon und ohne Sonnenaufgang. Schade……. Nach einem Glas Oberwiesenthaler Bürgerbräu - „Oberwiesenthaler Bürgerbräu“ ist ein unfiltriertes Lagerbier gebraut für den erzgebirgischen Ort Oberwiesenthal, bzw. dessen
Touristen, von der Glückauf-Brauerei aus dem Zwickauer Umland“ -, wo ich mich schon einige Tage vorher drauf freute, zog es mich auch schon in die hauseigene Sauna die wohl im Frühjahr 2011 erneuert wurde. Sie glänzt in neuen Hölzern und hat an der Decke ein sehr angenehmes Lichtspiel. Beruhigendes Musikgeplänkere macht den Saunagang noch entspannender. Abends nach dem Essen, bei mir wie eigentlich immer die obligatorische Wurstplatte sowie noch zwei drei „Oberwiesenthaler“ und der Tourbesprechung für den kommenden Tag gings auf die Zimmer.
2. Tag Tour Bäderstädte ca. 260km 
Das Panorama kredenzt seinen Gästen ein erweitertes Frühstück, mit Rührei, Speck etc. und nach meinem befinden ein üppig bestücktes dazu. Ich mag nicht gerne mit zu vollem Magen auf Tour gehen und beschränke mich auf Frühstücksei und frischen angemachten Obstsalat sowie eine Schnitte mit Käse und zwei Tassen Kaffee…… das muss die nächsten 3 bis 4 Stunden reichen….
Die Tour beginnt nach einer geschwungenen Auffahrt Richtung Fichtelberg an der OMV Tankstelle in Bozi Dar, wo noch schnell getankt wird. Ab jetzt cruisen wir ausschließlich im westböhmischen Teil der Tschechei, im Großen sogar im Nationalpark "Kaiserwald". Im Kreisverkehr nehmen wir die Ausfahrt nach Karlovy Vary, zu Deutsch Karlsbad. Nach der im Nadelwald gelegenen Straße 219, die uns kurvig und stets Bergab bis nach Haj führt, biegen wir rechts am Hotel Nastrup auf die 223. Die Straßen in Tschechien sind alle mit einer Nummer übersichtlich gekennzeichnet. Man brauch immer nur in die gewünschte Richtung der Straßennummer nach. Wir befahren zwischenzeitlich ca. 1000 Höhenmeter und fallen bis nach Boc´ auf ca. 300 m ab. Nach tollen Wald - und Kurvenpassagen konnten wir auch die wunderschöne Aussicht genießen, die auf unseren Touren immer wieder vorkommt und ich nicht genauer beschreiben werde, denn die sollte man selber „erfahren haben“. Bis kurz vor Karlsbad cruisen wir immer an der Ohre entlang. Der Strecke entlang sieht man zum Teil schon renovierte bzw. restaurierte Gebäude, die vor 3 Jahren dem Abriss nahe standen und jetzt in voller Pracht, wie aus der Kaiserzeit wieder hergestellt sind. Einfach schön anzusehen…… Hinter Dubina verlassen wir die 222 und biegen links auf eine kleine Nebenstrecke die uns über einen Kamm bis kurz vor Karlsbad auf die 6 führt. Nach ca. 2,8 Km und wählen die Anfahrt nach Karlsbad über Hürky. Direkt durch Karlsbad wollte ich diesmal bewusst nicht. Viel Verkehr etc. und alles schon gesehen in 2009. Im direkten Zentrum herrscht natürlich auch Prunk und Protz. „Den Investitionen der Russen sei Dank“, wie man hört. Am Hotel Sanssouci halten
wir uns links, vorbei an weiteren Prachtbauten und einer wunderschön angelegten Freibühne, entlang der Tepla in Richtung Brezova durch den Nationalpark Slavkov wo wir über die Staumauer einer Talsperre fahren. Die Tepla begleiten wir nun ca. 33 km bis zur Stadt Tepla (Bečov nad Teplou). Jetzt cruisen wir genüsslich nur noch Nebenstrecken nach Marianske Lazne, Marienbad. Zuvor machen wir einen Boxenstop in Zádub. Hier befindet sich ein kleines Lokal, Hostinec, wo ich in den vergangenen Jahren schon immer irgendwie hingefunden habe. Frische Zubereitung, deshalb etwas mehr Zeit einplanen. Gutes Essen mit Getränke unter 10€uro, mit den kann hier im Grenzgebiet überall bezahlt werden und bekommt auch ganz selbstverständlich €uronen zurück.
Gestärkt schwingen wir die Gebeine auf unsere Sättel und rollen ein paar Kilometer weiter bis nach Marienbad. Hier an der Promenade gönnen wir uns noch einen Espresso und Mokka, bewundern auch hier, wie es sich gehört, die Liebevoll wieder hergerichteten Gebäude und genießen bei Sonnenschein das uns entgegenkommende Lächeln der weiblichen Schönheiten von Marianske Lazne.
Genug geschwelgt schwingen wir die schon besagten erneut auf die Sättel und treiben unsere Maschinen weiter gen Norden über Prameny - Kladská - Lázně Kynžvart (Bad Königswart) im Landkreis Cheb. Wir durchfahren jetzt viele kleinere Ortschaften und die Straßen bzw. Sträßchen werden immer schlechter. So schlecht waren die 2008 noch nicht. Unser Kölner meckert schon „seine Alte BMW bricht bald zusammen“ und fährt zum Teil im Schneckentempo. Über Kynšperk nad Ohří (Königsberg a. d. Eger) nach Luby, wo wir auf die 218 nach Kraslice abbiegen. Bevor wir die Grenze wieder erreicht haben geht es immer wieder rauf und runter. Der Höhenmesser vom Navi geht von 250 bis 1050 Meter. Also Schwarzwälder Höhenniveau. Jetzt heißt es an der Grenze noch mal für den nächsten Tag tanken und gut ist für Heute. Am Hotel angekommen schnell ein Bier und zwei entspannende Saunagänge. Klaus begleitet mich heute zum Schwitzen und wir können in der Hitze der Sauna schon mal vom erlebten erzählen und schwelgen. Beim Abendessen wird natürlich weiter über den heutigen und morgigen Tag gesprochen und geschimpft was den Straßenzustand betrifft. Von den ca. 260 gefahrenen waren nur Satte 150 Km gut befahrbar, gefühlt waren aber 200 schlecht, das war in 2008 und 9 besser. Ich denke bei den Straßenbaustellen die wir gesehen haben sind die Straßen hier in kürze wieder in Ordnung. Von 2008 an hat sich hier bereits viel getan, Teermäßig. Sorry, „Teer“ gibt es ja gar nicht mehr im Straßenbau, heißt ja jetzt Asphalt……….. „Teer“ hört sich aber schöner an…….
3. Tag Liebenau ca. 270 Km
Auch die heutige Tour beginnt der an der Grenze zu Tschechien. Wieder am Hotel Nastrup vorbei halten wir uns diesmal links auf die 219. Nach der gestrigen etwas „hubbeligen Tour“ erhoffen wir uns heute Straßen und Sträßchen vom feinsten und ich sag euch jetzt schon, es waren super Straßen und der Zustand „par excellence“. Nach etwa 5 Km biegen wir in Hamy rechts ab und cruisen an Kovářská, vorbei bis auf die 223 Richtung Krimov. Etwa 1 Km hinter Měděnec setzen wir den Blinker nach recht und nehmen einen Umweg bis runter nach Hradiste und wieder rauf zur 223 wo wir rechts weiter auf der 7 nach Chomutov fahren. Bei den gerade zurückgelegten 16 Km sollte man unbedingt an der einen oder anderen Stelle anhalten. Genießen, genießen und genießen……….
Chomutov, deutsch Komotau, ist eine Bezirksstadt des Okres Chomutov. Es gibt hier einiges zu besichtigen wie z.B. den Markt mit der Ignatiuskirche, das Theater mit Parkanlage und und und ……..
Wir hingegen wollen den Tag ausschließlich zum Touren verwenden und halten uns auf der 7, die uns am Rand von Chomutov vorbei führt. Über Údlice kommen wir durch Jirkov. Die Stadt Jirkov bemüht sich an ihre reiche Geschichte anzuknüpfen und stellt sich vor allem auf die Wiederherstellung ihrer historischen Sehenswürdigkeiten wie u. a. der Stadtturm mit der Stadtkirche, das Rathaus, der Markplatz und das Schloss Rothenhaus. Ca. 800 m hinter der Poliklinik in Jirkov biegen wir hinter einer 90° Linkskurve rechts auf die 25220, die direkt in den Wald geht. Ab hier steigen die Höhenmeter von 350 bis auf 850 m an. Eine sehr schöne Passage die uns etwa 25 km weiter nach Janov bringt. Am Ortseingang kommt auf der rechten Seite eine Tankstelle, danach biegen wir die nächste Straße links ab und folgen deren Verlauf bis wir am Ortsausgang auf der 2543 sind und cruisen jetzt ebenfalls wedelnd über die kurvenreiche fast laubfreien Teerbänder durch den Wald. Ein Stück wie für meine „Wilde“ geschaffen nutz ich jetzt den Drehmoment aus und lass meine Kumpels etwas blass aussehen. Als wir durch Křížatky, einem kleinen Dorf mit
ein paar Häusern schleichen, sehe ich vor mir eine Ziegenhirtin von hinten, wie sie eine kleine Herde antreibt. Ich sehe nur vom Wind wehende lange blonde Haare und das sie ein langes Nachthemd trägt. Meine Hormone wieder geweckt, trotzt der Gummistiefel die sie trägt, überkommt mich ein Grinsen als sie mich fast Zahnlos und mit tiefen Falten im Gesicht verschmilzt angrinste als ich zurückschauend an ihr vorbei fuhr. Den Spott meiner Kumpels sei den Rest des Tages bei jeder Pause gegönnt. In Mnisek biegen wir wieder rechts auf die 271 bis nach Kliny. An einer kleinen Gastronomie, wo sehr wohltuende Gerüche uns stoppen ließen, machten wir eine kurze Rast. Cappuccino und ein Liter Wasser waren fällig. Es handelt sich hier um eine einfache Bürgerliche ich sag mal Kneipe dazu. Hauptsächlich kommen hier Arbeiter zur Mittagspause, die sich durch deftige Hausmannskost und nem´ Liter Bier, wie ich sehen konnte, stärken. Einfach, sauber, nett und preiswert.
Den Durst gelöscht, Klaus seinen Nikotinspiegel wieder ausgeglichen rollen wir die nächsten 7 km bis wir durch Litvinov kommen. Ab jetzt kommen wir immer wieder durch kleinere Ortschaften, wie Osek und Hrob die am südlichen Fuß des Erzgebirges liegen, bis wir in Dubi auf die 8 biegen und Richtung Grenze bergauf durch die Kurven wedeln. Nachdem wir die Grenze in Zinnwald passierend in Geising sind, grubbelt mir der Magen und schreit nach Nahrungsaufnahme. In Geising halten wir uns weiter Richtung Liebenau und siehe da am Ortsausgang in Geising steht ein Hinweisschild „Zum Schauhübel“.
Nach der Frage zum Tagesgericht waren wir uns einig. Gulasch mit hausgemachte Klöße und Rot-kohl. Lecker….
Auch hier berappte ich für eine Mahlzeit mit Getränk ein-schließlich reichlich Trinkgeld mal gerade 10 €uronen. Gut gelaunt und die Geldbörse nicht strapaziert reisen wir weiter. Kurz vor Liebenau setzen wir den Blinker um an Lauenstein (Sehenswert, aber nicht heute) vorbei zu rollen. Unsere Strecke führt uns wieder durch Geising, allerdings von anderer Seite und führt uns automatisch Richtung Altenberg. Wir passieren Bienenmühle, Clausnitz und Friedebach. In Heidersdorf müssen wir von unserer ursprünglichen Tour abweichen, Straßensperre wegen einer Großbaustelle. Macht nix, cruisen wir halt über Seiffen weiter der Grenze entlang. In Seiffen gibt es ein
Spielzeugmuseum und ist ein international anerkanntes Spezial- und Fachmuseum für erzgebirgisches Spielzeug und der erzgebirgischen Volkskunst. Es wurde im Jahr 1953 in Seiffen eröffnet. 1973 kam das erzgebirgische Freilichtmuseum als volkskundlich-historisches Museum mit 14 erzgebirgstypischen Häusern vor 1900 am Ortsrand des Spielzeugdorfes hinzu. Hinter Rothenthal erstreckt sich eine super Passage, sagen wir mal eine Schneise. Links und rechts Bäume und ca. 300m höhere Hügel/Berge, bis nach Rübenau. Ich könnte jetzt über jedes Teerstück und Dörfchen entlang der Grenz bis Oberwiesenthal etwas schreiben, aber das tue ich jetzt nicht mehr.
Bevor wir wieder zum Panorama fahren, ihr könnts´ euch schon denken, ab zum Tanken nach Tschechien. Im Hotel wieder angekommen, das übliche Prozedere was jeder kennt. Erst das Bier zischen lassen und ab in die Sauna. Anschließend frisch rasiert und gekämmt treffen wir uns zum Abendbrot wieder. Während dem Essen sprechen wir darüber, das die heutige Tour technisch und Straßenmäßig, was die Führung und den Belag angeht, ein voller Erfolg war. Landschaftlich kann das Erzgebirge meiner Meinung nach mit allen anderen Regionen mithalten. Ein Augenschmaus ist es allenfalls. Zu den Menschen in der von mir bereits zum vierten Mal befahrene Region sei zu sagen, sie sind offen, nett und einfach nur freundlich. Das gilt auch für den Landstrich an der Elbe, nämlich Bad Schandau in der Bastei oder besser gesagt der „Sächsischen Schweiz“, den ich bereits auch schon zweimal mit meiner Frau und unseren beiden Hunden zum Wandern besucht habe. Letzteres ein Traum zum Motorrad fahren und vom Panorama in Oberwiesenthal gut für eine Tagestour zu erreichen. An den beiden Tagen habe ich weder „Mobile - Blitzer“ noch Personal von der „Rennleitung“ gesehen. Auch das Motorrad fahren selbst ist hier für mich weitaus genussreicher als in der Eifel, Westerwald oder dem Bergischen das ich meine Heimat nennen darf. Man möge es mir verzeihen............
4. Tag Vogtland ca. 260 km
Gestartet sind wir schon um 9 Uhr, es ist ein herrlicher Tag bei Sonnenschein und angenehmen 15°.
Getankt haben wir ja gestern schon und ziehen über den Fichtelberg die laaaaanggezogene Straße durch bis nach Rittersgrün. Vor Rittersgrün nehmen wir die Straße die nach Breitenbrunn führt. In Antonsthal können wir nicht direkt über Sosa, sondern müssen einen Umweg wegen einer Baustelle über Schwarzenberg nehmen. Die Gelegenheit nutzen wir auch gleich zu einer frühzeitigen Kaffeepause am Ratskeller am Markt von Schwarzenberg. Die Fahrt geht weiter an der Eibenstock Talsperre vorbei. In Wolfsgrün wollte ich eigentlich die B283 verlassen und die K9107 mit meinen Pneus beglücken. Aber nicht aufgepasst, was soll’s´ weiter die B283. Am Ende der Talsperre wo die B283 nach links Richtung Mörgenröther abzweigt,……… rummps,… war’s´ passiert. Ich hatte gepennt und bin einen Minivan hinten drauf. Ich schätze mal mit einer Aufprallgeschwindigkeit von noch 20 Km/h. Es wurde kurz dunkel……nach dem ich die Augen wieder aufmachte merkte ich, dass ich nicht mehr Atmen kann. Grund dafür waren wahrscheinlich die Schmerzen die die Rippen verursachten und der Schock. Dann bekam ich wieder Luft und es ging jetzt alles ganz schnell…………………….
Nachdem die Sanitäter mich für Fahrtüchtig hielten und die äußerst nette und dazu noch hübsche schwarzhaarige Polizistin meine „ Wilde“ auch für Fahrtauglich hielt und ich 35 €uro fürs Auffahren auf ein stehendes Fahrzeug berappen musste, fuhren Bernd, Klaus und ich zurück zum Hotel. Was die Polizistin an der „Wilden“ nicht sehen konnte, weil ich mit gekonnt davor drapierte, war, das der Lenker irgendwie anders aussah. Also nahm ich die Fahrt so auf. Linke Lenkerseite normal wie immer und rechte Seit etwas nach hinten und tiefer. „Das sieht ja aus als wenn Du ganz relaxet und bequem auf Deiner Wilden sitzt“ meinte Klaus später bei einer Verschnaufpause.
Naja relaxet war was anderes………. Aber die Schmerzen sollten später noch schlimmer werden……
5. Tag Heimreise
Mit Ibo 800 die Nacht super überstanden, pünktlich um 8´te zum Frühstück. Bernd und Klaus sahen mich erwartungsvoll an und waren überrascht, dass es mir so gut geht.
Nach dem Frühstück und dem Erledigen der „leidigen Zahlungsformalitäten“ und dem Verabschiedungsprozedere, knatterten unsere Motorraden auch schon die Straße nach Oberwiesenthal runter. Noch mal hoch zum Fichtelberg um nach Tschechien zu winken, dann aber ab über Schwarzenberg – rechts an Aue vorbei – über Mülsen und Thurm, Zwickau umfahren und an der Anschlussstelle Meerane auf die A4 bis Weimar. Bei Bernd, wo ja der Hänger steht, müssen erstmal die Auspuffe von den „Hängermaschinen“ abkühlen. Beschleunigt haben wir das mit nassen Baumwolllappen. Bei der Verabschiedung waren wir uns einig, das war nicht das letzte Mal Erzgebirge. Klaus und ich hatten jetzt noch bequeme 400 km im Hängerzug zu fahren und sprachen schon über die nächste Tour………………
Lieber Rolf, vielen Dank für Deinen Bericht. Ich hoffe die Plessuren an Mensch und Maschine sind auskuriert.
